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Deutsche
Gesellschaft für Ortung und Navigation e. V.
Die gemeinnützige Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft
für Ortung und Navigation e.V. (DGON)
ist das neutrale Fachforum zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und
Verkehrswirtschaftlichkeit unter Nutzung der Fachgebiete Ortung, Navigation
und Telematik
sowie zugehöriger Kommunikation, und zwar für alle Bereiche des modernen
Verkehrs: Schifffahrt, Luftfahrt, Raumfahrt, Landverkehr, Binnenschifffahrt.
Die Gesellschaft ist aus dem 1951 gegründeten "Ausschuss für
Funkortung" hervorgegangen.
Neue Aufgabenbereiche erforderten 1961 die Umgründung zur heutigen "Deutschen Gesellschaft für Ortung und Navigation e. V." (DGON).
Die Gesellschaft arbeitet interdisziplinär. Sie wirkt hauptsächlich durch
Fachtagungen und Fachpublikationen und ist aufgrund ihrer Neutralität
als Gutachter anerkannt. Sie beachtet strikt gleichwertig Interessen
der Forschung, Lehre, Hersteller, Anwender und Behörden.
Die DGON wird im wesentlichen von Korporativen und Persönlichen Mitgliedern
getragen. Es gibt auch einige wenige Mitgliedschaften auf Gegenseitigkeit
(Korrespondierende Mitglieder)
zu gemeinnützigen Institutionen im In- und Ausland, die Interesse an
der Verbesserung
der Sicherheit in der Luft- oder Schifffahrt oder des Landverkehres
verfolgen und den Aufgaben der Gesellschaft positiv gegenüberstehen.
| Korporative
Mitglieder sind: |
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Firmen |
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Behörden |
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Verbände |
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Vereinigungen
aus Wissenschaft und Technik |
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Forschungsinstitute |
| Persönliche
Mitglieder sind: |
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Wissenschaftler |
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Ingenieure |
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Personen, die an
den Aufgaben der Gesellschaft interessiert sind. |
International hat sich
die DGON, als Gründungsmitglied, mit zahlreichen Schwesterinstituten aus
europäischen und außereuropäischen Staaten in der "International
Association of Institutes of Navigation" (IAIN) zum koordinierten
Verfolgen gleicher Ziele und Anstrengungen zusammengeschlossen. Auf EU-Ebene
gründete sie zusammen mit den anderen nationalen Navigationsinstituten
die "European Union Group of Institutes of Navigation" (EUGIN).
Zweck
und Aufgaben
Die DGON fördert
und erarbeitet interdisziplinär praxisorientierte wissenschaftlich-technische
Beiträge sowie Standardisierungs- und Verfahrensvorschläge
für die Anwendung
von Ortung, Navigation und Telematik zur Verbesserung der Verkehrssicherheit
und -wirtschaftlichkeit aller Verkehrsarten.
Ihr wesentliches Instrument ist die Durchführung von Fachtagungen.
Arbeitsergebnisse in Form von Beiträgen, Expertisen, Stellungsnahmen,
Empfehlungen und die Ergebnisse ihrer Fachtagungen stellt die DGON selbstlos
Industrie, universitären Einrichtungen, Anwendern, EU-Administration, Bundes- sowie
Länderministerien und -behörden sowie anderen interessierten Kreisen zur
Verfügung.
Ferner sammelt die DGON Veröffentlichungen von nationalen und internationalen
wissenschaftlichen Arbeiten und Berichten aus dem Arbeitsbereich der Gesellschaft.
Gliederung der DGON
Die DGON wird von
einem fünfköpfigen Vorstand geleitet. Der "Rat" unterstützt
den Vorstand. Der "Wissenschaftliche Beirat" mit seinen Kommissionen,
Fachausschüssen und Arbeitsgruppen ist das operative Gremium der Gesellschaft.
Die Geschäftsstelle befindet sich in Bonn.
| Vorstandsvorsitzender: |
Professor
Dr.-Ing. Peter Vörsmann, Braunschweig |
| Stv.
Vorsitzender |
Dr.
rer. nat. Wolf Zechnall, Hildesheim |
| Stv.
Vorsitzender und Schatzmeister |
Holger Mahnke, Hamburg |
| Vorsitzender
des Rates |
Dr.-Ing.
Gerhard Boucke, Ulm |
| Vorsitzender
des Wissenschaftlichen Beirates |
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Beyer, Karlsruhe |
Gremien der Gesellschaft
Der Wissenschaftliche
Beirat steuert die wissenschaftlich - technische Arbeit und koordiniert
Planungs- und Entwicklungsvorhaben, auch im internationalen Bereich. Die
Aufgabenlösung überträgt er den Kommissionen und Fachausschüssen; die
zusätzliche Bildung von (ad hoc) Arbeitsgruppen ist vorgesehen.
| Schifffahrtskommission |
| Schnittstelle
für die weitgefächerten Interessen der Schifffahrt, besonders
durch die zunehmende Automatisierung. |
| Schiff der
Zukunft |
| automatische
Bahnführung |
| Satellitennavigation
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| elektronische
Seekarte (ECDIS) |
| weltweiter
Seenot- und Rettungsdienst |
| reinhard.mueller@hs-wismar.de |
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| Luftfahrtkommission |
| Planung
und Entwicklung bestehender und neuer Navigations- und Flugsicherungssysteme |
| Konzepte
für die Fortschreibung von Systemen |
| wirtschaftliche
Nutzung des Luftraums |
| Verbesserung
der Verkehrsflusssteuerung |
| künftige
Kommunikations- und Überwachungssysteme |
dirk.kuegler@dlr.de
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| Kommission
Landverkehr |
| Bearbeitet
aktuelle Fragen: |
| der Anwendung
von Informations-, Kommunikations- und
Navigationstechnologien im straßen- und schienengebunden
Verkehr. |
der Anwendung
künftiger Systeme der Satellitennavigation und -kommunikation, insbesondere der Nutzeranforderungen.
Sie erbringt für Nutzer solcher Systeme (Behörden und privatwirtschaftlichen
Anbietern kommerzieller Verkehrsdienste) Dienstleistungen durch:
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Information
über künftige Technologien/Systeme und ihren
Nutzen |
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Erarbeitung
von Argumentations- und Entscheidungshilfen für
ihre Auswahl und Einführung |
| plank@pwp-systems.de |
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Fachausschuss
Verkehrstelematik |
| Befasst
sich mit Systemen und Komponenten der Telekommunikation und
Informationstechnik zur Beeinflussung von Verkehrsabläufen: |
| Standardisierung
für integrierte Leitsysteme und Verkehrsinfrastruktur
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| Fahrzeuggeräte
für Information, Ortung und Navigation |
| Anwendungen
im intermodalen Personen- und Gütertransport. |
| Juergen.Beyer@ptv.de |
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Fachausschuss
Radartechnik |
| Beschäftigt
sich mit Fragen der Weiterentwicklung der Radartechnik. |
| gegenseitiger
Informationsaustausch über den Stand der Erkenntnisse
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| Alle 2 Jahre stark beachtetes Symposium |
| rohling@tu-harburg.de |
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Fachausschuss
Inertialsensorik |
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Fachausschuss
Weltraumtechnik |
| Behandelt
satellitengestützte Navigationssysteme und deren Verbund. |
| Standardisierung
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| Sicherheit
und Zuverlässigkeit |
| Verfügbarkeit
und Nutzbarkeit |
| zimmermann@cesah.com |
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Druckansicht

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